RADIO // AUDIO ART

10 Hörspiele und Rundfunksendungen:

Deutschland Radio Kultur (Berlin), WDR Köln







Natascha Nikeprelevic spricht und singt in:

Leckermänner oder Dichten in Fahrtrichtung

1 Der blinde Jack – 0:50
2 obs – 0:20
3 Mr. Innen & Mr. Außen – 0:47
4 Flaschen Pott – 0:29
5 Flaschen Pott 2 – 0:36
6 Refrain – 0:19
7 Schwarzer Pitt – 0:25
8 Finale – 1:26

“meine männer sind viele. mehr als einer. sie werden auf der strasse herangezoomt. kamera des blicks. manchmal, nicht immer, gelingt es, im aussen auch deren inneres erfassen. dann gewinnt der text röntgenblick. meine männer sind blind, kahl, fett. klingt das nach lecker? doch wohl nicht. sie fallen als leckerbissen für mein schriftmaul zunächst auch darum nicht auf, weil sie besonders positiv, sondern bloss, weil sie anders sind.” (Ginka Steinwachs)


Regie: Götz Naleppa
Sprecher: N. Nikeprelevic, Martin Engler
Vokalkomposition und Stimme:
N. Nikeprelevic
Live-Musik: Ignaz Schick
Produktion: DRadio Kultur/Radio Bremen
Länge: 75 Minuten // 2012

Hörspiel von Ginka Steinwachs




Duo Transverbal (Michael Vetter, Natascha Nikeprelevic)

Sieben experimentelle Hörspiele im Deutschland Radio Kultur Berlin (1997- 2009)
Regie: Götz Naleppa

“Die beiden Musiker gelten als Virtuosen des Obertongesanges, doch sie selbst interessiert viel mehr das, was Michael Vetter die “transverbale Sprache” nennt. “Transverbal” bedeutet, alles, was sich bewegt, in sich selbst zum Sprechen zu bringen, als Sprachgeschehen zu begreifen und zu reflektieren. Den ganzen komplexen menschlichen Verstehensapparat mit all seinen Assoziationsmöglichkeiten auf das Wechselspiel von Ohr und Stimme richten. Die wortlose Sprache die das Duo Transverbal aus dem Augenblick heraus in sich entstehen läßt ist extrem vieldeutig: ein jeder Zuhörer wird am Ende eine andere Geschichte gehört haben.” (G. Naleppa)


Hörprobe: An Baches Rand II

An Baches Rand II (2009)
Dauer: 55 Minuten
Stimmlich-improvisatorische Annäherungen an Bachs Solosonaten u. Partiten für Violine, interpretiert auf der Blockflöte.
NoNoh – beinahe eine atonale Opernszene für 2 Stimmen, Nachhall-Instrumente und Handtrommel
J.S.Bach – Grave (aus Sonata II BW 1003)
Mond und Nachtigall – lyrisch-dramatisches Gebet für Sopran und Blockflöte.

Hörprobe: Labyrinth

Labyrinth (2005)
Autorenproduktion 2005, Sendung: Klangkunst, DeutschlandRadio Berlin 2007
Dauer: 47 Minuten
Der Komponist Michael Vetter gab mit der Vokalistin Natascha Nikeprelevic eine Reihe von Konzerten im Atelier des Bildhauers Elmar Daucher am Federsee. Die Steine Elmar Dauchers sind tonnenschwere, polierte Kuben und Stelen, deren Segmente je für sich und miteinander zum Klingen gebracht werden können: Sie können als Lithophon mit Hämmern gespielt werden oder durch Reiben in Schwingung versetzt werden. In der Komposition “Labyrinth” korrespondiert die Polytonalität des segmentierten Steins mit dem Obertongesang der beiden Interpreten.

Okyo I (2003)
Dauer: 53 Minuten
»Okyo« heißen die Gebetstexte, die Zen-Mönche im Fernen Osten als Sprechgesang rezitieren. Sie werden auf einem Ton gesungen, um sie jenseits aller Emotionen zu vergegenwärtigen. Dabei wird das Okyo vor allem als phonetisches Erlebnis verstanden, als Klangereignis, das das inhaltliche Verständnis der Texte in den Hintergrund stellt. Traditionelle Zen-Musik bildet den Ausgangspunkt für dieses Hörstück, in dem Michael Vetter und Natascha Nikeprelevic die Okyos unter Einbeziehung von Instrumenten neu interpretieren. Dabei beweisen sie vor allem ihr großes Können, die Obertöne virtuos zum Klingen zu bringen.

Soto Voce und De Profundis (2000)
Dauer: 44 Minuten
“Soto Voce” spielt mit dem Namen des südamerikanischen Bildhauers Soto. Soto hat in der Toscana eine riesige Klangröhren-Skulptur geschaffen, die dort im Freien auf einer kleinen Anhöhe steht. Michael Vetter und Natascha Nikeprelevic haben ihre Stimmen improvisatorisch mit den vom Wind erzeugten Klängen der Skulptur verbunden und so ein Stück aus Klängen der Röhrenskulptur, Stimmen und den Naturklängen der toscanischen Landschaft komponiert. Die Oberton-Improvisation “De Profundis” lässt die Stimmen der beiden Künstler in einer alten Zisterne erklingen, die in Rocca, ebenfalls in der Toscana, zu finden ist.

Hörprobe: Gesetzestafeln

Die Gesetzestafeln (1999)
Dauer: 54 Minuten
“Die Gesetzestafeln” ist ein dialogisches Mysterien-Hör-Spiel für zwei Stimmen und Instrumentarium. Im Mittelpunkt stehen zehn großflächige Bilder von Michael Vetter, seine gemalten “Gesetzestafeln”, die in der “Halle des Gesetzes” auf dem Monte Amiata in seiner Privat Akademie für Musik, Malerei, Theater, hängen. Sie sind ein utopischer Gegenentwurf zu allen bekannten Gesetzen, denn sie erlassen keine Vorschriften, sondern erfüllen sich erst im Gespräch miteinander. Michael Vetter und Natascha Nikeprelevic übertragen diese Gesetze in ihrer Interpretation vom visuellen ins akustische Medium.

DuO (1997)
Dauer: 53 Minuten
“DuO” ist ein transverbales, dialogisches Hörspiel. Die experimentelle Sprachform konzentriert sich auf eine unmittelbare Artikulation von Emotionen durch Laute und Stimmklang. Die unterschiedlichen Stationen des Liebes-Dialoges werden in dieser neuen Sprachform ausgehorcht: angefangen mit einer “Tantrischen Meditation” über “Zärtliche Gespräche ohne Inhalt”, einem zweistimmigen Sprechgesang, bis zum “Tränenreichen Abschied”.

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2016 WDR Radio, Köln. Studio Akustische Kunst: Phonemonal: Ein Hörwerk semantikfreier Textur und Elektronik. Konzept/Stimme: Natascha Nikeprelevic. Sound: F.X.Randomiz. (54 Minuten).
2013 WDR Radio, Köln: Feature: Deutschland in Kleinanzeigen: Stimme: Natascha Nikeprelevic. Sound: F.X.Randomiz. Autorin: Martina Schulte. (35 Minuten).
2012 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Hörspiel: Dichten in Fahrtrichtung. : Autorin: Ginka Steinwachs. Sprecherin: Natascha Nikeprelevic und Martin Engler. Live-Elektronik: Ignaz Schick, Soundtrack Stimme: Natascha Nikeprelevic, Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
2011 WDR Radio, Köln: Musik für Chor: Respons – Reaktion auf Bestimmtes.: Chor: WDR Rundfunkchor. Konzept, Chorleitung, Solopart: Natascha Nikeprelevic. (27 Minuten).
2009 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: An Baches Rand.: Composer-Performer: Duo Transverbal( Michael Vetter und Natascha Nikeprelevic). Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
2007 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: Labyrinth: Musik für Stimmen und Klangsteine. Composer-Performer: Duo Transverbal. Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
WDR Radio, Köln: Feature: Die verbotenen Evangelien.: Autoren: Katharina Ceming, Jürgen Werlitz. Musik und Stimme: Natascha Nikeprelevic. Regie: Fabian von Freier. (45 Minuten).
2005 DA-AI Television, Taipei, Taiwan: Konzert und Interview.: The spiritual aspect in art – Duo Transverbal. (60 Minuten).
2003 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: Okyo: Musik für Stimmen und Ritual-Instrumente. Duo Transverbal. Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
2001 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: Soto Voce Performance für zwei Stimmen in einer 3x3x3 Meter großen Sound Skulptur von J.R.Soto. Instrumente/Stimmen: Duo Transverbal, Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
2000 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: De Profundis.
Stück für zwei Oberton Stimmen in einem 15 Meter tiefen mittelalterlichen Brunnen. Composer-Performer: Duo Transverbal, Regie: Götz Naleppa. (35 Minuten).
1999 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: Die Gesetzestafeln. Mysterienspiel für zwei Stimmen und Instrumente. Graphische Partitur (3×2 Meter). Composer-Performer: Duo Transverbal. Regie: Götz Naleppa. (54 Minuten).
1997 Deutschland Radio Kultur, Berlin: Experimentelles Hörspiel: DuO: Eine dialogische Passion. Kammeroper in 24 Szenen. Composer-Performer: Duo Transverbal. Regie: Götz Naleppa. (54 Min.).

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